Unsere Webhosting-Kunden dürfen ab sofort selbst entscheiden, ob auf ihrem Webspace die IP-Adressen durch den Webserver gespeichert werden sollen, oder ob die IP-Adressen durch einen md5-Hash ersetzt werden sollen. Die Einstellung ist ganz einfach im Webspace-Verwaltungsinterface konfigurierbar.
Die Verwendung eines Hashes (Beispiel: d5e88567cc6375682764f338e2926eee) statt einer IP-Adresse gewährleistet, dass auch weiterhin Aussagen über die Anzahl der Besucher auf einer Webseite getroffen werden können. Personenbezogene Daten, wie Zugangsprovider, Herkunfts-Land oder -Region sind somit aber nicht mehr auswertbar, da diese Daten nicht mehr gespeichert werden.
Ein md5-Hash allein wäre allerdings theoretisch rückverfolgbar, daher wird der IP vor der Bildung des Hashes ein geheimer Wert hinzugefügt.
Die Einstellung ist pro Sub-Domain möglich. Kunden, die die Zustimmung ihrer Besucher zur Speicherung der IP-Adressen besitzen, können somit die Einstellung auch für Teilbereiche ihres Webspaces getrennt konfigurieren.
Weitere Informationen zum Thema:
Berliner Amtsgericht verbietet Speichern von personenbezogenen Daten