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Debian Sarge auf Hetzner DS3000 mit RAID1 auf VIA Chipsatz installieren - Vorbereitung und Partitionierung der Festplatten

Beitragsseiten
Debian Sarge auf Hetzner DS3000 mit RAID1 auf VIA Chipsatz installieren
Vorbereitung und Partitionierung der Festplatten
Einrichten der RAID Arrays
Erzeugen der Dateisysteme auf den RAID Arrays
Installation des Debian Basissystems mit debootstrap
Wechsel ins neue System und Konfiguration des advanced package tools = apt und des Basissystems
Installation des Kernels und des Bootloaders
Konfiguration des Netzwerkes
Start in das neue System
Credits und Todos
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  • Die nun folgenden Schritte führen wir auf dem Rescue System aus. Dazu muss im Verwaltungs-Webinterface die Bootreihenfolge entsprechend eingestellt werden. Nach einer kurzen Wartezeit führt ein Reboot dann ins Rettungssystem, welches unter dem gewohnten Hostnamen per ssh erreichbar ist.
  • Zuerst versetzen wir die Platten logisch in den Neuzustand. Dazu schreiben wir Nullen in den Startbereich der Festplatte. Anschliessend sind die Festplatten logisch im Auslieferungszustand, da keine lesbare Partitionstabelle mehr existiert:
  1. root:~# dd if=/dev/zero of=/dev/sda count=1
    1. 1+0 records in 1+0 records out
      ...
  2. root:~# dd if=/dev/zero of=/dev/sdb count=1
    1. 1+0 records in 1+0 records out
  • Die Partitionstabellen sollten nun leer sein, dies prüfen wir, indem wir uns die Partitionstabelle anzeigen lassen:
  1. root:~# fdisk -l /dev/sda /dev/sdb
    1. ...
      Disk /dev/sda doesn't contain a valid partition table
      ...
      Disk /dev/sdb doesn't contain a valid partition table
  • Wenn nun zuvor schon Arrays existierten (z.B. von vorheringen Tests), müssten wir diese nun stoppen, der Einfachheit halber führen wir stattdessen einfach einen Reboot durch.
  1. root:~# reboot -n
    1. Broadcast message from root (pts/0) (Thu Nov 17 23:29:26 2005):
      The system is going down for reboot NOW!
  • Nach der erneuten Anmeldung am Rescue System, beginnen wir nun mit der Partitionierung der Festplatte. Hierzu setzen wir die geplante Partitionstabelle in die Praxis um. Die Wahl des Partitionierers bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich habe sda mit cfdisk partitioniert und anschliessend dieses Layout mit sfdisk nach sdb kopiert. Detailwissen zur Partitionierung setze ich bei den Lesern dieses Artikels voraus. Der Partitionstyp "fd" = "Linux RAID Autodetect" sorgt für eine automatische Aktivierung der Arrays durch den Kernel. Wir können uns also Konfigurationsdateien (/etc/raidtab) für die Arrays sparen.
Partition Mount FS Type Array
Größe
sda1 (active) /boot ext3 fd md0
1024
sda2 swap swap 82 -
2048
sda5 / ext3 fd md1
5120
sda6 /home ext3 fd md2
5120
sda7 /usr ext3 fd md3
9216
sda8 /var ext3 fd md4
61440
sda9 /backuppartition ext3 fd md5
Rest
  • Hinterher soll die Partitionierung in etwa so aussehen (Bild stammt von einem Strato AMD Server, daher hda statt sda):

 

Image

 

  • Nun kopieren wir die eben erzeugte Partitionstabelle von sda nach sdb:
  1. root:~# sfdisk -d /dev/sda > /tmp/sda.table
  2. root:~# sfdisk /dev/sdb < /tmp/sda.table
    1. ...

      Checking that no-one is using this disk right now ...
      Successfully wrote the new partition table
      Re-reading the partition table ... ...
  • sdb sollte nun auch in cfdisk ein Abbild von sda darstellen
  • Ich persönlich ziehe eine Kontrolle mit fdisk vor (Die Ausgabe kann abhängig von den verwendeten Platten abweichen!):
  1. root:~# fdisk -l /dev/sda /dev/sdb
    1. Disk /dev/sda: 164.6 GB, 164696555520 bytes
      255 heads, 63 sectors/track, 20023 cylinders
      Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

      Device Boot Start End Blocks Id System
      /dev/sda1 * 1 124 995998+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sda2 125 373 2000092+ 82 Linux swap / Solaris
      /dev/sda3 374 20023 157838625 5 Extended
      /dev/sda5 374 995 4996183+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sda6 996 1617 4996183+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sda7 1618 2737 8996368+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sda8 2738 10207 60002743+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sda9 10208 20023 78846988+ fd Linux raid autodetect
    2. Disk /dev/sdb: 164.6 GB, 164696555520 bytes
      255 heads, 63 sectors/track, 20023 cylinders
      Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

      Device Boot Start End Blocks Id System
      /dev/sdb1 * 1 124 995998+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sdb2 125 373 2000092+ 82 Linux swap / Solaris
      /dev/sdb3 374 20023 157838625 5 Extended
      /dev/sdb5 374 995 4996183+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sdb6 996 1617 4996183+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sdb7 1618 2737 8996368+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sdb8 2738 10207 60002743+ fd Linux raid autodetect
      /dev/sdb9 10208 20023 78846988+ fd Linux raid autodetect
  • Damit ist die Partitionierung der Festplatte abgeschlossen. Dateisysteme werden an dieser Stelle noch nicht erzeugt.


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